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SSB
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Was ist eine Bluttransfusion?

Eine Bluttransfusion ersetzt fehlendes Blut, wenn der Körper dieses selbst nicht mehr in ausreichender Menge neu bilden kann. Ein gesunder Körper kann das Fehlen kleinerer Blutmengen in der Regel selbst ausgleichen. Bei Operationen oder schweren Verletzungen sind die Kompensationsmöglichkeiten des Körpers schnell erschöpft;  es muss auf Blutkonserven zurückgegriffen und eine Bluttransfusion durchgeführt werden.

Welche "Transfusionspräparate" gibt es?

Transfusionspräparate sind zellhaltige Blutprodukte, die für eine Transfusion verwendet werden können. Sie werden auch als Blutkonserven oder Blutkomponenten bezeichnet. In der Transfusionsmedizin unterscheidet man Erythrozytenkonzentrate, Thrombozytenkonzentrate und Plasma. Jedes Blutprodukt wird in einem Blutbeutel unter festgelegten Temperaturvorgaben gelagert.

Das Erythrozytenkonzentrat ist die wichtigste Komponente des Blutes. Bei einem Mangel müssen diese ersetzt werden. Für die Transfusion ist entscheidend, dass Spender und Empfänger die gleiche Blutgruppe haben. In Ausnahmefällen können auch andere Blutgruppen miteinander kombiniert werden: Das ist zum Beispiel beim Erythrozytenkonzentrat der Blutgruppe 0 möglich. Das bedeutet, dass Patienten aller Blutgruppen eine derartige Bluttransfusion erhalten können, ohne dass eine schädliche Reaktion zu erwarten ist. Ob eine Ausnahme gemacht werden kann, entscheidet das Labor.

Wichtig: Rhesus-positive Erythrozytenkonzentrate dürfen nicht an Rhesus-negative Patienten verabreicht werden. Ansonsten kann die Folge die Bildung von Rhesus-Antikörpern Anti c sein. Wird gegen die Regel transfundiert, können sich bei einer Schwangerschaft auch noch Jahre später die Rhesus-Antikörper gegen das ungeborene Kind richten. Bei Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter ist daher besondere Vorsicht geboten. Erythrozytenkonzentrate werden in diesem Fall nur bei akuter Lebensgefahr verabreicht, wenn Rhesus-negative Erythrozytenkonzentrate nicht schnell genug zur Verfügung stehen.

Erythrozytenkonzentrate erfordern kein Erwärmen vor der Transfusion. Vorgeschrieben ist ein standardisierter Makrofilter mit Porengröße 170 bis 230 Mikrometer.

Darüber hinaus gibt es Therapeutisches Frischplasma (FFP). Dies besteht aus sogenannten Gerinnungsfaktoren wie etwa den Proteinen Thrombin oder Fibrinogen. Das Plasma enthält keine Erythrozyten. Für die Transfusion ist die AB0-Kompatibilität entscheidend, der Rhesusfaktor muss nicht berücksichtigt werden. Direkt nach der Herstellung wird das Plasma unmittelbar nach der Herstellung schockgefroren, die Lagerung erfolgt bei unter minus 30 Grad.

Das Plasma wird im gefrorenen Zustand auf die Station geliefert. Die Kühlkette darf dabei nicht unterbrochen werden. Die Folie des FFP-Beutels ist sehr empfindlich und kann in gefrorenem Zustand leicht reißen. Gefrorene Plasmabeutel sind daher sehr vorsichtig zu behandeln. Das Auftauen des Plasmabeutels findet erst direkt vor der Transfusion statt. Hierfür gibt es speziell zugelassene Geräte. Es kann aber auch eine dafür zugelassene Mikrowelle verwendet werden. Die Erwärmung darf auf keinen Fall im Wasserbad erfolgen, da dies Veränderungen im Präparat hervorrufen kann. Dies erhöht die Gefahr von Gesundheitsschäden beim Empfänger. Für die Transfusion ist ein Standard-Makrofilter vorgeschrieben.

Ein weiteres Blutprodukt ist das Thrombozytenkonzentrat. Thrombozytenkonzentrate werden zur Behandlung eines Thrombozytenmangels benutzt. Die Transfusion setzt eine AB0- und eine Rhesus-Kompatibiltät voraus. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Lagerungstemperatur von 22 Grad (± 2 °C). Der Transport erfolgt bei Zimmertemperatur.

Sobald ein Thrombozytenkonzentrat auf der Station ankommt, sollte es so schnell wie möglich transfundiert werden. Eine Erwärmung oder die Lagerung im Kühlschrank ist untersagt. Für die erfolgreiche Transfusion eignet sich ein Standard-Makrofilter. Manchmal wird das Konzentrat mit einem Filter geliefert, der in diesem Fall zu verwenden ist.

Was ist ein Transfusionsbesteck und wozu dient es?

Das Transfusionsbesteck dient der Blutübertragung und wird typischerweise bei der Durchführung von Bluttransfusionen verwendet. Darüber hinaus kommt das Transfusionsbesteck bei der Eigenbluttherapie, Ozontherapie oder auch bei der Blutspende zum Einsatz.

Das Transfusionsbesteck besteht meist aus einer Tropfkammer mit einem transparenten Schauglas, einem Einstechdorn und einer Rollklemme. Weitere Komponenten sind häufig ein eingehängter Filterkorb. Die normierten Transfusionsgeräte verfügen für die Bluttransfusion meistens über einen Filter mit einer Porengröße von 200 µm. Dieser verhindert, dass verklumpte Blutkomponenten in den Blutkreislauf des Patienten gelangen.

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